Versteigerungsberichte

715. Absatzveranstaltung für weibliche Zuchttiere am 05. November 2018


Leichte Erholung


Die Zuchttiere der letzten Versteigerung waren überwiegend in guter bis sehr guter Verkaufskondition. Eine gute Nachfrage aus dem In- und Ausland hat den Preisrückgang gestoppt. Der Gesamtdurchschnittspreis bei Kühen und Kalbinnen ist um knapp EUR 70,- (netto) angestiegen und lag bei EUR 1.540,- (netto).

Highlight der Versteigerung war die wunderbare Blooming-Tochter von Johannes und Lukas Klocker, Dornbirn, die um EUR 3.720,- (netto) von Richard Fuchs, Lingenau, für einen Vorarlberger Züchter angekauft wurde. Bei den Holsteins erzielte eine Indigo Red-Tochter mit 31 Kilogramm Tagesgemelk von Josef Anton Mätzler mit EUR 2.100,- (netto) den Tageshöchstpreis. Sie wurde im Auftrag eines Züchters von Vorarlberg Rind ersteigert.

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714. Absatzveranstaltung für weibliche Zuchttiere am 22. Oktober 2018


Starker Preisrückgang

Nach den guten Preisen der letzten Versteigerungen kam diese Woche der nicht unerwartete Absturz. Schwächere Qualität, kaum Inlandskäufer und ein zu geringes Angebot waren mit die Ursachen für diesen Preisrückgang.
Ganze acht Tiere (15 Prozent) wurden von heimischen Käufern angekauft, 14 Tiere (26 Prozent) wurden wegen einem zu niedrigen Angebot gar nicht abgegeben und drei Tiere erhielten kein Angebot.
Die teuerste Braunvieh-Kuh, eine Solaris-Tochter von Wolfgang Greber, Andelsbuch, mit 36 Kilogramm Tagesmilch wurden von der Firma Fuchs Ehrenfried um EUR 2.120,- (netto) ersteigert. Die teuerste Holstein-Kuh, eine Mccutchen-Tochter von Josef Anton Mätzler, Andelsbuch, mit 30 Kilogramm Tagesmilch, wurde von Fabian Domig, Sonntag, um EUR 2.020,- (netto) angekauft.

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713. Absatzveranstaltung für weibliche Zuchttiere am 08. Oktober 2018


Gute Qualität, geringe Nachfrage


Die gute Qualität der Milchkühe konnte eine weitere Steigerung des Durchschnittspreises um über EUR 150,- (netto) erzielen.

Nur die Fleckvieh Kalbinnen konnten mit den Milchkühen mithalten. Auf Grund der eher geringen Anmeldungen hat auch die Käufernachfrage nachgelassen und das hat sich auch auf den Preis ausgewirkt. Fünf Zuchttiere erreichten einen Preis über EUR 2.000,- (netto). Der Inlandsanteil betrug 44 Prozent (Käufer aus Vorarlberg) und 56 Prozent wurden in den Export verkauft.

Die beiden Spitzentiere der Versteigerung waren die Kuh Blume, eine Joker-Tochter von Margit und Lorenz Bickel, Sonntag, um EUR 2.300,- (netto) von Marina und Gerhard Loretz, St. Gallenkirch ersteigert und die Kuh Adria, eine Genox-Boy-Tochter von Markus Klocker, Dornbirn, ebenfalls um EUR 2.300,- (netto) von Peter Dünser, Schnifis, angekauft. Die teuerste Holstein Kuh, eine Willi von Maria und Johannes Stachniss, Schnifis, mit 35 Kilogramm Tagesmilch, wurde um EUR 2.000,- (netto) von der Firma Fuchs, Lingenau ersteigert.

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712. Absatzveranstaltung für weibliche Zuchttiere am 17. September 2018


Weiterer Preisanstieg

Trotz zurückhaltender Inlandsbeteiligung (23 Prozent Käufer aus Vorarlberg) ist der Durchschnittspreis um über EUR 100,- (netto) gestiegen. Die Qualität war überwiegend zufriedenstellend. Die größten Preisanstiege gab es bei frischmelkenden Kühen, Kalbinnen und Jungkalbinnen, wenn die Qualität entsprechend war.
Vier Zuchttiere erreichten einen Preis über EUR 2.000,- (netto). Das Spitzentier der Versteigerung, eine Alasko-Tochter von Herbert Sohler, Eichenberg, wurde um EUR 4.100,- (netto) von Stefan Klocker, Zillertal, ersteigert. Die teuerste Kuh, eine AG Voice-Tochter von Christoph Nigsch, Fontanella, mit 28 Kilogramm Tagesmilch, wurde um EUR 2.100,- (netto) von Paul Jakob, Hittisau, angekauft. Die teuerste Holstein Kuh, eine Skyfire RH, von Andreas Greber, Schwarzenberg, mit 36 Kilogramm Tagesmilch, wurde um EUR 2.020,- (netto) von Otto Berkmann nach Hittisau geholt.

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711. Absatzveranstaltung für weibliche Zuchttiere und Stiere am 27. August 2018


Preise leicht gestiegen

Trotz überwiegend schlechter Prognosen wegen des heurigen Dürre-Sommers konnte mit der ersten Versteigerung ein guter Start bewerkstelligt werden.
Die Berichte über die Futtersituation im Hauptabnehmerland Italien waren positiv. Eine große Zahl italienischer Einkäufer konnte begrüßt werden. Sie füllen nach der Sommerpause wieder ihre Stallungen. Die Qualität der Tiere war überdurchschnittlich und die heimischen Käufer haben 24 Prozent der angebotenen Zuchttiere ersteigert.
Insgesamt erreichten sechs Tiere einen Zuschlagspreis von über EUR 2.000,- (netto). Das teuerste Tier war die Apple Red-Tochter mit 42 Kilogramm Einsatzleistung von Josef Anton Mätzler, Andelsbuch, die um EUR 2.760,- (netto) von Manuel Böckle, Meiningen angekauft wurde. Die AG Aniray-Tochter von Josef Fitsch, Schruns, wurde um EUR 2.740,- (netto) von Heinz Blum, Höchst, ersteigert.

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710. Absatzveranstaltung für weibliche Zuchttiere und Stiere am 30. April 2018


Preise leicht gestiegen


Auf der letzten Frühjahrsversteigerung wurden etwas mehr Tiere aufgetrieben wie Anfang April.
Die Qualität war gut und die Inlandsnachfrage entsprechend groß (44 Prozent). Dadurch konnten sich die Preise etwas erholen. Im Durchschnitt wurde ein Plus von EUR 113,- netto erzielt.
Die teuerste Kalbin (Braunvieh), eine Payssli-Tochter von Kuno Staudacher, Bildstein, wurde von Richard Fuchs, Lingenau um EUR 2.000,- netto ersteigert.
Die teuerste Kuh (Holstein), eine Numero Uno-Tochter mit 35 Kilogramm Tagesmilch von Josef Anton Mätzler, Andelsbuch, wurde von Josef Haller, Langen, um EUR 1.900,- netto angekauft.
Ein Herdebuchstier konnte um EUR 1.350,- netto verkauft werden.

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709. Absatzveranstaltung für weibliche Zuchttiere und Stiere am 09. April 2018


Gute Qualität, schwacher Preis


Trotz überwiegend guter Verkaufskondition konnten auf der letzten Versteigerung keine zufriedenstellende Preise erzielt werden.
Das Angebot war sehr gering, aber auch die Inlandsnachfrage lag mit 11 Prozent weit unter dem Durchschnitt. So wurden auch die teuersten Tiere diesmal ausschließlich vom Viehhandel ersteigert.
Die BV-Kalbin von der Personengemeinschaft Feurstein/Meusburger aus Schwarzach ging um EUR 1.540,- (netto) an die Fa. Fuchs. Die HF-Kalbin von Siegfried Witwer aus Bürs wurde um EUR 1.560,- von der Fa. Schwaninger ersteigert.
Die teuerste Kuh, die HF-Frost Tochter von Christoph Burtscher, Nüziders, wurde um EUR 1.660,- (netto) an die Fa. Felder verkauft.

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708. Absatzveranstaltung für weibliche Zuchttiere und Stiere am 12. März 2018


Weiterer Preisrückgang


Der Gesamtdurchschnittspreis über alle Kühe und Kalbinnen ist um EUR 75,- gegenüber Jänner gesunken.
Nur die starke Inlandsnachfrage von 47 Prozent hat einen weiteren Preisverfall verhindert. 15 Prozent der Zuchttiere wurden vom Verkäufer nicht abgegeben, da das Angebot unter den Erwartungen war.
Die teuerste BV-Kuh, eine Biver Tochter von Wolfgang Greber mit 34 Kilogramm Einsatzleistung wurde um EUR 1.980,- (netto) von der Firma Ehrenfried Fuchs angekauft. Bei den Holsteins erreichte die Bangard Tochter von Markus Feurle, Krumbach, mit einer Einsatzleistung von 34 Kilogramm EUR 1.680,- (netto). Käufer war Josef Steurer, Hittisau. Bei den Kalbinnen erzielte die Alino x Vigor Tochter von Werner Bischof, Satteins, mit EUR 1.700,- (netto) den Höchstpreis. Käufer war Christian Moosmann, Au.
Der einzige angebotene Braunvieh HB-Stier konnte um EUR 1.650,- verkauft werden.

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707. Absatzveranstaltung für weibliche Zuchttiere und Stiere am 08. Jänner 2018


Tiefpunkt erreicht?


Einen denkbar schlechten Start ins neue Jahr liefert das Ergebnis der ersten Versteigerung: ein Debakel beim Stiermarkt und 25 Prozent der weiblichen Zuchttiere nicht abgegeben!
Von acht Stieren konnten nur zwei verkauft werden, vier Stiere erhielten kein Angebot.
Das Preisniveau lag so niedrig – auch wegen der fehlenden Inlandsnachfrage – dass viele Züchter ihre Tiere wieder mit nach Hause genommen haben (jedes vierte Zuchtrind). Die verkauften Tiere haben bei den Kühen einen etwas höheren Durchschnittspreis erzielt, bei den Kalbinnen ist der Durchschnittspreis um fast EUR 90,- gesunken.
Insgesamt lagen die Preise über Kühe und Kalbinnen aber um EUR 64,- über der letzten Versteigerung im Dezember.

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